Mein privates Laptop ist derzeit ein Lenovo Thinkpad X201t. Es handelt sich hier um ein sogenanntes Subnotebook/Convertible Tablet des ersten Quartals 2010. Nachdem ich nun den Umstieg auf Arch Linux vollzogen habe, möchte ich kurz auf ein paar modellspezifische Details eingehen. Weiterlesen
mplayer/hdaps: Störende Input-Events per Joystick
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion habe ich auf meinem Laptop den Wechsel hin zu Arch Linux vollzogen. Soweit gefällt mir alles sehr gut, doch dazu ein andermal mehr. Heute bin ich über ein etwas unglückliches Feature in mplayer2 gestolpert. Hierbei wurde der integrierte HDAPS Sensor meines Thinkpads als Joystick verkannt, sodass auch nur die geringste Bewegung des Laptops zu einem Spulen des Videos führte. Das Symptom lässt sich vermutlich auf allen Thinkpads mit integriertem Active Protection System nachvollziehen. Weiterlesen
Tor Project: Node migrieren
Das Torprojekt ist ein Anonymisierungsnetzwerk, dass auf dem Onion-Routing aufbaut, bei dem Datentransfer über regelmäßig wechselnde, zufällige Routen übertragen werden. Bei meinem letzten Umzug hatte ich hierzu keine offizielle Dokumentation gefunden, daher beschreibe ich hier, wie ich vorgegangen bin. Weiterlesen
HTC Desire HD: Vom Stock-Image zum Custom-ROM
Das Desire HD (kurz DHD) von HTC ist das Android-Flagschiff von vor gut zwei Jahren. Als Mitte 2012 bekannt wurde, dass es aufgrund von notwendigen Änderungen an der Partitionierung kein Upgrade auf Icecream Sandwich (4.0) erhalten würde, waren viele Nutzer zurecht etwas verärgert. Ich habe jetzt den Wechsel gewagt und nutze derzeit ein den CodeFireX-ROM basierend auf dem “Jelly Bean”-Zweig (4.2). Dies ist eine Dokumentation vom Stock-Image bis zum Custom-ROM. Weiterlesen
mplayer(2): AC3/DTS Passthrough über IEC958/SPDIF
Einer meiner Meinung nach besten Media-Player unter Linux ist der ursprüngliche mplayer bzw. sein Fork mplayer2. Jeder Filme-Liebhaber wird dabei schon mal auf das Problem gestolpert sein, dass der Sound unter Ubuntu standardmäßig an Pulseaudio weitergeleitet wird und das schlicht keinen 5.1 Sound über einen digitalen Ausgang (IEC958 / SPDIF) anbietet. Stattdessen erfolgt ein Downmixing auf Zweikanalton: unbefriedigend. Weiterlesen
IPv6: Langsamer Verbindungsaufbau und Timeouts
Kinderkrankheiten, wie ich finde. Wir befinden uns hier auf einem Server von Hetzner, der mit einem /64-IPv6-Adressen ausgestattet ist. Was auf der einen Seite eine tolle Option für die Zukunftssicherheit der eigenen Internetdienste ist kann das System auf der anderen Seite gehörig ausbremsen.
PolicyKit-Support für nicht-lokale Benutzergruppen
Bei mir am Arbeitsplatz verwenden wir immernoch eine NFS/NIS-Kombination um alle Nutzerkonten und -Verzeichnisse im gesamten Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, dass die Systemdateien, die Benutzer und Gruppen verwalten, also:
- /etc/passwd
- /etc/shadow
- /etc/group
von einem entfernten Server aus um weitere Einträge erweitert werden.
NIS-Gruppen und sudo
Was dann allerdings nicht mehr so einfach funktioniert ist, den entfernten Nutzern lokal administrative Rechte einzuräumen, da ein Hinzufügen der entfernten Benutzerkonten zur lokalen sudo- bzw. adm-Gruppe nicht sauber möglich ist. Um das zu umgehen legt man sich auf Serverseite eine administrative Gruppe an, die man dann an die Clients durchreicht.
# addgroup netadmin # adduser admin1 netadmin # adduser admin2 netadmin
Lokal am Client erstellt man sich dann eine Konfiguration für sudo
# vim /etc/sudoers.d/netadmin
und fügt dort beispielsweise folgendes ein:
%netadmin ALL=(ALL) ALL
NIS-Gruppen und PolicyKit
Das genügt dann zumindest für sudo-Rechte. Will man jedoch auch administrative Tätigkeiten in der grafischen Oberfläche ausführen können, so muss man noch eine weitere Einstellungen tätigen:
# vim /etc/polkit-1/localauthority.conf.d/51-ubuntu-admin.conf
Dort erweitert man die AdminIdentities um
unix-group:netadmin;
wonach man sich dann endlich grafisch administrativ betätigen kann.
Getestet unter Ubuntu 12.04, 12.10, 13.04
