LinuxLounge.net und ab auf die Couch!

8Sep/093

Ubuntu verschlüsselt das Home-Verzeichnis

Mit der fünften Alpha-Version von Ubuntu Karmic bauen die Entwickler auf die Verschlüsselung des Homeverzeichnisses durch ecryptfs.

Bereits mit dem Installer wird dem Benutzer die Möglichkeit offenbart das eigene Home-Verzeichnis komplett durch ecryptfs verschlüsseln zu lassen, hierbei genügt ein einziger Klick. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber älteren Releases, wo nur eine Verschlüsselung eines einzelnen privaten Ordners innerhalb der eigenen Dateien angeboten wurde. Was uns wundert - wieso wird hier nicht direkt die aus dem Alternate-Installer gewohnte Vollverschlüsselung geboten? Es ist doch hinreichend bekannt, dass z.B. Daten in /tmp/ oder /var/www/ (im Falle eines Webservers) ausgelagert werden oder dass auch ein MySQL Server seine Daten außerhalb des Home-Verzeichnisses lagert. Die Idee ist sicherlich nicht verkehrt, bietet jedoch nur mäßigen Schutz für den vielseitigen Linux-Nutzer.
Bitte nachbessern!
5Sep/090

(#mrmcd) Tag Zwei in Südhessen

Recht geordnet begann der zweite Tag der MRMCD. NOC / POC stehen nun, dadurch auch Funknetzwerke. Mitschnitte sind fraglich imho.

Den zweiten Tag habe ich persönlich mit Krypto-Hardware und Build your own Glasfaser Network begonnen, was beides recht interessant war. In Krypto-Hardware referierte Andreas Portele über Krypto-Hardware, nicht etwa als PCI Erweiterung, sondern solche die bereits in mobilen CPU verbaut sind.
3Sep/091

Portknocking mit fwknop

Portknocking ist eine bekannte Methode um Ports vor unerlaubten Zugriffen zu schützen. Durch das simple "anklopfen" an Ports in einer bestimmten Reihenfolge wird der Port geöffnet. Doch fwknop bietet zwei besondere Authentifizierungsmöglichkeiten die andere Portknocking Dämonen nicht haben.

Bei "normalem" Portknocking (bekanntes Beispiel: knockd) lauscht der Dämon auf jedem Port nach bestimmten Paketen. Erkennt er eine festgelegte Kombination von nacheinander angesprochenen Ports (ex. 1253, 7532, 3, 894) öffnet er einen Port für einen kurzen Zeitraum. Währenddessen ist der offene Port nur für den Client sichtbar, der sich authentifizieren konnte. Eine permanente Verbindung kann auf den Port hergestellt werden, die auch bestehen bleibt, nachdem das Zeitfenster abgelaufen ist. Das Problem bei normalen Portknocking ist , dass Angreifer die Pakete abfangen und später selbst zu injizieren können.

23Aug/097

Datensynchronisierung mit Unison

Wer kennt das nicht? Man sitzt entweder am Desktop oder am Laptop, sucht eine Datei und muss feststellen: Nie hat man die Daten, die man braucht da, wo man sie haben möchte. Das freie Softwarepaket Unison ermöglicht ein sicheres Synchronisieren, unterstützt von einer grafischen Oberfläche. Ich arbeite daheim am Desktop, unterwegs und in der Uni am Laptop. Die Crux ist offensichtlich - nie hat man die Daten die man braucht da wo man sie haben möchte. Daher habe ich mich irgendwann mal auf die Suche nach einem Werkzeug zum sicheren Synchronisieren gemacht. Gestoßen bin ich dabei auf Unison, für das eine effiziente GTK-Oberfläche existiert. Es unterstützt sowohl das lokale Synchronisieren, z.B. für Sicherungen zwischen mehreren Festplatten, als auch das entfernte Synchronisieren. Es kann hierbei auf die Protokolle RSH (Remote Shell), SFTP (durch SSH getunnelter Dateiaustausch) oder einen TCP Socket zurückgreifen. Die Synchronisation erfolgt partiell, d.h. es werden nur Änderungen versendet, was den Vorgang auch über die heimische DSL-Leitung ermöglicht.